Zurück zur Startseite Wappen von Steinmauern

Unsere Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung Steinmauern geht auf das Jahr 1239 n. Chr. zurück. Vermutlich ist der Ort aber schon viel älter, denn verschiedene Münzfunde, Fundamente römischer Bauwerke und ein im Goldkanal gefundener römischer Meilenstein bestätigen diese Vermutung. Auch der Ortsname geht vermutlich auf ein römisches Relikt zurück. Eine aus Steinen erbaute Mauer war in einer Gegend, in der es zwar viel Holz, aber kaum genug Steine für die Fundamente der Häuser gab, wohl etwas Besonderes, sonst hätte man nicht einen ganzen Ort danach benannt.

Als wichtige Drehscheibe der badischen Holzwirtschaft waren es im 18. und 19. Jahrhundert die Steinmauerner Flößer, die den überregionalen Ruf und die wirtschaftlichen Belange prägten. Ihnen verdankte der Ort seine besondere Rolle als großer Umschlagplatz und Hauptmarkt, was gewisse Privilegien in der Region mit sich brachte. In den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts entstand der „Goldkanal“ durch den Einsatz des Kiesbaggers „Rheingold“. Heute ist der Goldkanal eines der wichtigsten Naherholungsziele in der Region und Teil des Pamina-Rheinparks.

Zwei bekannte Söhne brachte der Ort ebenfalls hervor: Karl Julius Späth und Franz Joseph Rummel.
Karl Julius Späth baute über 19 Jahre hinweg als Autodidakt eine astronomische Kalenderuhr, die heute im Heimatmuseum Rastatt zu bewundern ist. Ein wahres Wunderwerk an Mechanik und technischem Wissen. In seinem Roman "Eine Uhr für die Ewigkeit" beschreibt Gottfried Zurbrügg das Leben des Uhrmachers. Das Buch ist zum Preis von 19,80 Euro im Rathaus erhältlich.
Franz Joseph Rummel wanderte 1883 nach Amerika aus und wurde dort Jahre später Erzbischof von New Orleans. Seine Verbindung zum Heimatort ließ er nie abreißen. Er war ein Vorkämpfer gegen die Rassendiskriminierung.