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Der Goldkanal

Erholung in reinster Form: Das Naturschutzgebiet Silberweidenwald und der Goldkanal

Ein weit über unsere Gemeinde hinaus bekanntes Naherholungsziel und eine beliebte Freizeitattraktion in den Sommermonaten ist der Goldkanal, ein seit den 30er-Jahren durch Kiesabbau entstandener Badesee, der ein „Eldorado“ für Wassersportler, Angler und Spaziergänger ist. Hier, am Gestade des Rheins, gehen aktive Freizeitgestaltung und Naturschutz mittlerweile harmonisch ineinander über.

Das Naturschutzgebiet „Silberweidenwald Steinmauern“ ist die Zone im südlichen Teil des Goldkanals und wurde im Dezember 2006 nach langer Vorplanung als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Es umfasst die wertvollsten Flächen mit ausgedehntem Auenwald, Ufer- und Flachwasserzonen sowie die windgeschützte Bucht südlich der Murginsel. Hier fühlen sich vor allem die Wasservögel zuhause: Krickente, Flussuferläufer und Haubentaucher können gut beobachtet werden. Am Westufer des Goldkanals werden auf großer Fläche neue Lebensräume angelegt und weitere Flachwasserbereiche geschaffen sowie Silberweiden angesiedelt. Als Bestandteil des PAMINA-Rheinparks ist das Gebiet für Wanderer gut erschlossen. Wer auf den angelegten Wegen schreitet, wird viel von der ursprünglichen Schönheit des Auenbiotops entdecken können. Dies ist auch schon – fast überflüssig zu sagen – die einzige Form, in der man sich der Natur hier nähern sollte. Einzige Ausnahme: Auf Wegen, die breiter als 2m sind, darf auch geradelt werden.

Die heimische Silberweide (Salix alba) wurde 1999 zum Baum des Jahres ernannt. Der Grund: Nur noch 10% des ursprünglichen Lebensraumes dieser Baumart gibt es heute noch. Das unterstreicht die Wichtigkeit des Erhalts ihrer letzten Siedlungsflächen.